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Sommerpause für die Wärmepumpe

Warum Wärmepumpe und Solarheizstab kein Widerspruch sind – sondern ein gutes Team fürs ganze Jahr.

Das Wichtigste in Kürze

  • Von Frühjahr bis Herbst kann der 1 kW Solarheizstab das Warmwasser weitgehend übernehmen – die Wärmepumpe pausiert.
  • Der Solarstrom fließt als Gleichstrom direkt von den Modulen in den Heizstab. Ohne Wechselrichter, ohne Anmeldung.
  • Weniger kurze Starts im Sommer entlasten den Kompressor deiner Wärmepumpe.

„Ich habe doch eine Wärmepumpe – wozu brauche ich dann noch einen Solarheizstab?“ Diese Frage hören wir fast täglich. Die kurze Antwort: Beide Geräte sind in unterschiedlichen Jahreszeiten stark. Zusammen decken sie das ganze Jahr ab.

Die Wärmepumpe ist ein Marathonläufer

Eine Wärmepumpe ist dafür gebaut, im Winter über viele Stunden gleichmäßig zu heizen. Im Sommer braucht das Haus keine Heizwärme – nur Warmwasser. Dann springt die Wärmepumpe oft nur kurz an, um den Speicher nachzuladen, und schaltet wieder ab. Dieses Takten belastet den Kompressor.

Hinzu kommt: Warmwasser braucht höhere Temperaturen als die Fußbodenheizung. Je höher die Zieltemperatur, desto weniger effizient arbeitet die Wärmepumpe.

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Sonnenstrom auf dem kürzesten Weg

Der 1 kW Solarheizstab wird direkt mit zwei bis vier Photovoltaikmodulen verbunden. Der Gleichstrom der Module fließt ohne Umweg in den Heizstab und wird im Speicher zu Wärme. Es gibt keinen Wechselrichter, keinen Zähler und keine Verbindung zum öffentlichen Netz.

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Ehrlich gesagt: Beim reinen Wirkungsgrad liegt die Wärmepumpe vorn – sie macht aus einer Kilowattstunde Strom mehr Wärme als jeder Heizstab. Der Vorteil des 1 kW Solarheizstabs liegt woanders: Sein Strom kostet nichts, weil er direkt von deinen eigenen Modulen kommt. Und deine Wärmepumpe darf in dieser Zeit pausieren.

Die Wärmepumpe für die Kraft im Winter. Der Solarheizstab für den Sommer.

Keine Anmeldung, kein Papierkram

Weil der 1 kW Solarheizstab als Inselanlage arbeitet und nicht ins Netz einspeist, entfällt die Anmeldung beim Netzbetreiber. Module anstecken, Temperatur wählen, fertig.

Checkliste vor dem Kauf

  • Freie Muffe am Speicher: Der 1 kW Solarheizstab braucht eine 1½-Zoll-Muffe (G 1½, auch 6/4 Zoll genannt) und wird waagerecht eingebaut.
  • Platz für Module: Empfohlen sind 1.500–2.500 Wp, meist vier Standardmodule – auf dem Dach, am Balkon oder im Garten.
  • Passende Spannung: Die Module brauchen eine Leerlaufspannung unter 50 V. Mehr dazu in Wie viele PV-Module brauche ich?

Wie viel die Sonne übernimmt, hängt von deinem Verbrauch, der Ausrichtung der Module und dem Wetter ab. Im Winter heizt die Wärmepumpe weiter wie gewohnt.

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